AWS Subscription | Amazon Web Services – der führende Anbieter im Cloud Computing

Steckbrief:

  • Firmenname: Amazon Web Services, Inc.
  • Branche: IaaS / Cloud Computing
  • Produkt: AWS Subscription Cloud Computing
  • Gründung: 2006
  • Standort: Seattle, Washington (USA)
  • Mitarbeiter:
  • Jahresumsatz: 25,7 Mrd. US$ (2018)
  • Einführung Subscription-Produkt: 2006
  • Angebotsstruktur: komplementär
  • Gesamtfinanzierung: keine Angabe
  • Produktkosten: bei AWS
aws Subscription | Amazon Web Services | Logo | IaaS | Cloud | billwerk Wiki

Amazon Web Services (AWS) gehört zu den führenden Cloud-Anbietern weltweit. Das US-amerikanische Unternehmen wurde 2006 als Tochterunternehmen von Amazon.com gegründet.

Ursprünglich diente es dazu, Entwicklern eine IT-Infrastruktur zu bieten, auf die diese auf Abruf zugreifen können. Dazu benötigte Amazon selbst Cloud Services für sein Angebot und stellt die Rechenzentren sowie Schnittstellen zu anderen Anwendungen mit Amazon Webservices auch Dritten zur Verfügung.

AWS Subscription – das Cloud Angebot von Amazon

Mittlerweile betreibt Amazon auch Rechenzentren in Deutschland. Zu den Kunden und Nutzern der Amazon Server zählen zahlreiche beliebte Anbieter wie Dropbox, Netflix oder Reddit.

Zur Auswahl stehen mehr als 175 Services, die von den Kunden abgerufen werden können. Die AWS Cloud ist für Unternehmen konzipiert, die auf umfangreiche Cloud Services zugreifen wollen ohne eigene Rechenzentren zu betreiben.

AWS Bestandteile – Cloud Services für jeden

Die Kunden haben bei der AWS Subscription die Wahl aus verschiedenen Dienstleistungen und Angeboten. Dabei bietet AWS im Vergleich zu anderen Anbietern zahlreiche Services für Unternehmen. Dazu gehören:

AWS Webserver: den Nutzern werden virtuelle Server zur Verfügung gestellt. 

Speicherplatz: Beliebig große Datenmengen können auf dem AWS Webserver gespeichert werden.  Die Speicherung erfolgt über den internen Speicherdienst Amazon Simple Storage Service.

Die Inhalte aus AWS-Diensten wie einzelne Dateien oder ganzer Domains können dann via CloudFront, mit kurzen Zugriffszeiten bereitgestellt werden.

Für Entwickler hält AWS noch zahlreiche Tools zum Analysieren und Testen bereit. Dazu kommen immer mehr Softwareangebote von unabhängigen Anbietern, die AWS über den AWS Marketplace zur Verfügung stellt.

AWS Kosten – so individuell wie das Angebot

Die AWS Subscription ist komplett nutzungsabhängig. Über 160 der Cloud-Services sind kostenpflichtig. Dabei werden die AWS Preise komplett nach Nutzung berechnet. Man zahlt also nur für die Menge und die Services, die auch wirklich genutzt werden. Für die Kündigung fallen keine Gebühren an und die einzelnen AWS Dienste können flexibel gebucht werden.

Beim AWS Webserver beispielsweise  erfolgt die Abrechnung je nach Dauer (stunden- oder sekundenweise) oder nach genutztem Arbeitsspeicher.

Die AWS Preise für Services wie Amazon EC2 und Amazon RDS berechnen sich durch die reservierte Kapazität. Bei größerer Vorauszahlung ist auch der  Rabatt größer. Die Amazon Web Services Kosten lassen sich auch durch die angebotenen Mengenrabatte senken. Je mehr der Kunde nutzt umso mehr spart er. Dazu bietet AWS neben der AWS Subscription auch die Möglichkeit bestimmte Services zu kaufen.

Um die Kosten kalkulieren zu können bietet AWS zwei verschiedene Rechner auf der Webseite an, mit denen sich der individuelle Bedarf berechnen lässt.

Vor- und Nachteile der AWS Subscription

Ein kritisches Thema bei Cloud-Lösungen ist immer wieder der Datenschutz. Die Amazon Server sind weltweit verteilt und Amazon ein amerikanisches Unternehmen. Dies stellt besonders deutsche Nutzer immer wieder vor Probleme des Datenschutzes. Um das Problem zu lösen, bietet Amazon sogenannte Regionen an, die wiederum in Availability Zones unterteilt sind. So können beispielsweise die Regionen Irland und Frankfurt am Main gewählt werden, um sicherzustellen dass nur an diesen Standorten die Services ausgeführt werden. 

Als Vorteile für die nutzenden Unternehmen sind vor allem die Amazon Web Services Kosten zu nennen. Investitionskosten entfallen vollständig und die AWS Subscription wird nur nach tatsächlicher Nutzung gezahlt. Die Auswahl der vielen Services und die Flexibilität ermöglicht es Entwicklern schnell auf Marktänderungen zu reagieren. Für kleine Unternehmen kann die Auswahl der AWS Services verwirrend sein und seitens Amazon wird wenig Beratung angeboten. Hier kommen dann externe Beratungsdienstleister ins Spiel, die ihr Angebot an denen der AWS Subscription orientieren. Mit AWS Zertifizierungsprüfungen kann man sich zum AWS Experten ausbilden lassen und so Unternehmen bei der Umsetzung ihrer AWS Subscription unterstützen.

Trotz steigenden Wettbewerbsdruck steht die AWS Subscription immer noch an der Spitze der Cloud Lösungen und namhafte Unternehmen setzen auf die Amazon Cloud.

in Wiki: IaaSWiki: Unternehmen