Inkasso – Forderungsmanagement für Liquidität

Inkasso
Inkasso ist ein Ausdruck aus dem italienischen („incassare“), was so viel wie „einkassieren“ bedeutet. Vielleicht genau aus diesem Grunde hat das Inkassogewerbe nicht den besten Ruf in Deutschland. Dabei handelt es sich hierbei um eine reguläre Rechtsdienstleistung, die im Prinzip auch jeder Rechtsanwalt vornehmen kann. Welche Vorteile jedoch die Beauftragung eines Inkassounternehmens insbesondere für die Subscription Economy bedeuten kann, möchten wir in diesem Artikel verdeutlichen. Fest steht: Inkasso ist besser als sein Ruf und sichert im Umkehrschluss unzählige Arbeitsplätze.

Was bedeutet Inkasso?

Was heißt Inkasso? Nach dieser Frage wird im Internet häufig gesucht. Viele Privathaushalte mussten nämlich bereits mit einem Inkassounternehmen vorlieb nehmen und hinterfragen oftmals die Seriosität dieser Unternehmen. Dabei verfügen Inkassounternehmen in aller Regel über eine ordnungsgemäße behördliche Registrierung und beschäftigen sachkundiges Personal, das in der Lage ist, offene Forderungen von Schuldnern einzufordern. Diese Aufwände werden dem Schuldner in Rechnung gestellt. Die Inkassokosten basieren dabei auf den Preisen und Konditionen, die die Inkassounternehmen mit ihren Auftraggebern vereinbart haben. „Preistreiberei“ ist allerdings gesetzlich verboten. Genauer gesagt bedeutet dies, dass die Inkassokosten nicht höher sein dürfen als der Betrag, den ein Rechtsanwalt einmalig berechnen dürfte. 

Welche Vorteile haben Inkassounternehmen?

Unternehmen lieben zahlungsfähige Kunden. Doch die Realität sieht leider oft anders aus. Während eine Dienstleistung bereits erbracht wurde, sitzt das Unternehmen auf den Kosten. Hier kommen Inkassounternehmen ins Spiel. Sie bieten ihren Auftraggebern umfassende Beratung und Services, um deren Liquidität zu gewährleisten. Und die Liquidität eines Unternehmens ist gleichzeitig eine Arbeitsplatzsicherung für zahllose Beschäftigte. Daher muss eine Beurteilung des Inkassowesens immer von mehreren Seiten betrachtet werden. Als Rechtsdienstleister unterstützen Inkassounternehmen das Handwerk, den Handel, Dienstleistungsunternehmen und eben auch die Subscription Economy.

Denn zum Inkasso gehört nicht nur das Eintreiben von offenen und titulierten Forderungen. Auch Dienstleistungen wie das Factoring sind Aufgaben, die zum Forderungsmanagement dazugehören können und von der Inkassowirtschaft angeboten werden. Dabei handelt es sich um eine Finanzdienstleistung, die dem Kunden vom Unternehmen proaktiv angeboten wird. Also noch bevor der Kunde zum Schuldner wird. Damit wird eine schnelle Verfügbarmachung einer Leistung gegenüber dem Kunden gewährleistet und das Unternehmen ist nach Kundenbeauftragung quasi sofort liquide, da der Finanzdienstleister (z.B. ein Inkassounternehmen) gegenüber dem Unternehmen unmittelbar in Vorleistung tritt.

Was bedeutet Inkasso für die Subscription Economy?

Inkasso betrifft Unternehmen und Kunden gleichermaßen. Fallen nämlich Forderungen aus, gefährdet dies die Liquidität eines Unternehmens. Dies bedeutet, dass ein Unternehmen seine Preise für Dienstleistungen oder Produkte erhöhen müsste, um die entstandenen Kosten auszugleichen. Die Subscription Economy steht hierbei vor einer besonderen Herausforderung. Da bereits die Vertragsschließung im Online Commerce mit dem Kunden digital erfolgte, bleibt auch das Forderungsmanagement digital. Hinzu kommt eine exponentiell höhere Anzahl an Rechnungen, die sich aus dem Abonnementgeschäft heraus zwangsläufig ergibt. Schnell kann es passieren, mangels Liquidität eines einzelnen Kunden, dass das Unternehmen selbst auf der Strecke bleibt. Aus diesem Grund bieten Inkassounternehmen ihre Dienstleistungen an, die dem Unternehmen selbst keine Kosten verursachen. Diese werden wie bereits erwähnt an den Schuldner weitergegeben.

Doch es muss natürlich nicht immer ein Inkassounternehmen sein. Eine eigene Mahnabteilung kann den selben Job genauso gut erledigen. Nur bei der schier großen Anzahl an Rechnungen und offenen, und möglicherweise fälligen, Forderungen, wird es in den meisten Fällen wirtschaftlich sinnvoller sein, ein externes Unternehmen hiermit zu beauftragen.

Inkasso: Outsourcing, der sinnvoll ist

Sowohl Unternehmen als auch ihre Kunden möchten im Grunde keine Rechtsdienstleistungen wie Inkasso in Anspruch nehmen. Eine Rechnungsbegleichung im Rahmen der Zahlungsmodalitäten sagt schließlich viel über die Vertrauenswürdigkeit und die Liquidität eines Kunden aus und gleichzeitig stärkt es die Liquidität eines jeden Unternehmens. Dennoch gibt es diese vielen Einzelfälle, die insbesondere Unternehmen der Subscription Economy dazu bewegen, termingerecht an ihre offenen Forderungen zu kommen. Ein ausgeklügeltes Forderungsmanagement ist in einer so dynamischen und flexiblen Branche das A und O. Erfolgreiche Finanz- und Rechtsdienstleistungen, wie die des Deutschen Inkasso Dienstes etwa, helfen Unternehmen dabei, die Kosten zu senken, stets liquide zu bleiben und damit zahlreiche Arbeitsplätze zu schützen.

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