On Premise

On Premises
Bei “On Premise”-Servern (On Premise = vor Ort oder lokal) handelt es sich um physikalische Hardware, also z.B. ein dediziertes System im firmeneigenen Rechenzentrum.

Was ist On Premise?

Bei “On-Premise”-Servern (On Premise = vor Ort oder lokal) handelt es sich um physikalische Hardware, die in einem Raum innerhalb des Unternehmens aufbewahrt wird.

Ein dediziertes System im firmeneigenen Rechenzentrum macht ein Unternehmen unabhängig vom Hosting-Anbieter und dessen Standort. Auch Verfügbarkeit und Antwortzeiten hängen von der eigenen Infrastruktur ab.

On Premise | Betriebsmodelle | billwerk Wiki

Wichtig ist die Sicherheit der Hardware, die in einem Rechenzentrum mit  Klimaanlage zur Temperaturkontrolle verfügen sollten. Außerdem ist fast immer die Verwendung eines sogenannten „Nobreaks“ erforderlich, um Stürze und plötzliche Stromstöße zu verhindern, und eine Sicherungsroutine ist nötig, um mögliche Ausfälle oder Fehlfunktionen der Geräte zu verhindern. Daher erfordert der Einsatz dieser Art von Technologie eine sorgfältige Evaluierung des zu erwerbenden Servers und aller peripheren Elemente, die für die Verarbeitung, den Betrieb und die Unterstützung einer Anwendung erforderlich sind. Dieser Beitrag erklärt, was genau die Betriebsart „On Premise“ bedeutet und wie sie im Cloud-Kontext funktioniert.

Unterschiede zwischen “On Premise” und “Cloud”

Um den Unterschied zu erklären, ist es wichtig zu wissen, wie Cloud-Server funktionieren. Diese Art von Servern werden als Service von einem Anbieter gemietet, der für die gesamte Infrastruktur, die Wartung und die peripheren Ressourcen verantwortlich ist, so dass sich die IT-Abteilung des Unternehmens auf andere Anforderungen konzentrieren kann. Hierbei unterscheidet man zwischen privaten und geteilten (public) Cloud-Angeboten.

Die Unterschiede zwischen “On Premise” und “Cloud” werden vor allem in puncto Anfangs- und Wartungsinvestitionen, Sicherheitsniveau bei der Anwendung der Systeme und Flexibilität deutlich.

Anbieter von SaaS-Produkten, wie die Subscription Management und Recurring Billing Lösung von billwerk bieten ihren Kunden möglichst viele Optionen und ermöglichen so die größtmögliche Flexibilität und Auswahl. Das Angebot von billwerk bietet z.B. drei Betriebsmodelle für den Service, von Public SaaS über Private SaaS zu der On Premise Lösung.

Anforderungen an “On Premise”-Server

In der Regel neigen Entscheidungsträger mit geringen Kenntnissen im IT-Bereich dazu, kurzfristig günstigere Lösungen zu wählen und nicht auf die Kosten für die mittel- und langfristige Wartung einer Lösung zu achten. Für den Vergleich von On-Premise-Servern mit Cloud-Servern sollte dies vermieden werden. Es ist notwendig, langfristig zu visualisieren, welche die vorteilhafteste Lösung für das Unternehmen ist.

„On Premise“-Server benötigen eine hohe Anfangsinvestition für die Anschaffung von Hardware, Betriebssystem und Peripheriegeräten. Darüber hinaus ist es notwendig, in die Anpassung eines Raumes für die Zuweisung des physikalischen Servers zu investieren und das IT-Personal für die korrekte Installation und Wartung zu schulen. Schließlich gibt es noch die Kosten für die Durchführung von Support-Routinen, die viele Stunden Arbeit und die Aktualisierung von Software, Virenschutz und dem Betriebssystem erfordern. Die Cloud-Server erfordern zwar die Zahlung monatlicher Gebühren, wodurch sich aber die Notwendigkeit von Anfangsinvestitionen, der Kauf von verschiedenen Geräten und die Anzahl der Wartungsstunden für Ihre Mitarbeiter verringert.

Einige Einkäufer unterliegen dem Irrtum, dass durch eine hohe Anfangsinvestition und nicht wiederkehrende Ausgaben die On Premise-Lösung einen höheren Kosten-Nutzen-Effekt hat. Es ist jedoch notwendig, langfristig zu sehen, welche die vorteilhafteste Lösung für das Unternehmen ist.

Sicherheit bei der On Premises-Lösung

In der Theorie sind On Premise-Server sicherer als Cloud-Server, da die IT-Abteilung jede Art von Ressourcen zum Schutz der Infrastruktur und Systeme des Unternehmens unter Kontrolle hat. In der Praxis treten jedoch viele Sicherheitsverletzungen aufgrund von unangemessenem Verhalten von Benutzern oder Administratoren auf, nicht jedoch aufgrund von Schwachstellen in der Infrastruktur oder im Management des Providers. Mit anderen Worten: Die Wartung des physikalischen Servers verhindert nicht das Fehlverhalten von Benutzern einer Infrastruktur.

Gleichzeitig bieten diverse IT-Partner Cloud-Server an und verfügen über eine größere Kapazität, mit funktionierenden Prozessen und Methoden um die Sicherheit ihrer Kunden zu gewährleisten. Daher können Cloud-Dienste viel sicherer sein als die internen Server eines Unternehmens.

Die “On Premise”-Server sind zudem nicht sehr flexibel, da die Belegung des physikalischen Platz ständig vergrößert werden muss, um ein höheres Maß an Datenspeicherung zu ermöglichen. Cloud-Storage dagegen liegt in der Verantwortung des Cloud-Anbieters, das mit der Durchführung der Services beauftragt wurde, so dass kein physikalischer Platz für das Unternehmen benötigt wird.

Bei einem höheren Bedarf an Kapazitäten, ist diese auf einer Cloud-Lösung sehr viel schneller zubuchbar, als es die Anschaffung neuer Hardware bei der On Premise Lösung ist.

Fazit: Vor einer Entscheidung unbedingt die Vor- und Nachteile auf lange Sicht untersuchen

Physikalische Server erfordern große Sorgfalt bei der Installation, sowie viel Arbeit in der  Vorbereitung von Operations, die die Ressourcen nutzen werden. Die Anfangsinvestitionen für “On Premise”-Server sind recht hoch. Außerdem müssen langfristig Faktoren wie Wartung und neue Unternehmensanforderungen wie z.B. erhöhter Speicherplatz berücksichtigt werden.

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