Slack Abo – Moderne Teamkommunikation

Steckbrief:

  • Firmenname:Slack Technologies
  • Branche: Kommunikationssoftware, SaaS
  • Produkt: webbasierter Instant-Messaging-Dienst
  • Gründung: 2009
  • Gründer: Stewart Butterfield, Eric Costello, Cal Henderson, and Serguei Mourachov
  • Standort: San Francisco, Kalifornien, USA
  • Anzahl Mitarbeiter: 1.664
  • Umsatz: 401 Millionen USD (2019)
  • Einführung Subscription-Produkt: seit Beginn
  • Gesamtfinanzierung: 1,3 Milliarden Dollar
  • Produktkosten: Kostenlos: 0€/Monat, Standard: 6,25€/Monat, Plus: 11,65€/Monat, Enterprise Grid: Auf Anfrage

Slack Abo | billwerk Wiki

Slack ist eine Kommunikationssoftware des US-amerikanischen Unternehmens Slack Technologies. Dieser wurde 2009 in Vancouver, Kanada gegründet, später wurde der Firmensitz aber nach San Francisco verlegt. Stewart Butterfield, Initiator des Bilderdienstes Flickr, ist einer der Gründer von Slack. Der Name „Slack“ bedeutet „Searchable Log of All Conversation and Knowledge“.

Slack Abo – die moderne Kommunikationssoftware

Die Software ermöglicht den Austausch von Nachrichten und das Chatten mit einzelnen Teilnehmern oder Gruppen. Die Nutzung erfolgt per Browser als Webanwendung oder über Clients, die für die Betriebssysteme Windows, macOS, Linux, Android und iOS verfügbar sind. 2019 verzeichnete das Unternehmen mehr als zehn Millionen täglich aktive Nutzer. Es ist sowohl in einer kostenlosen Version mit beschränkten Funktionen also auch als Abo erhältlich. Neben dem Hauptsitz in San Francisco, Kalifornien, hat der SaaS-Anbieter Niederlassungen in Dublin, Vancouver, New York, Toronto, Denver, London, Tokio, Pune, Paris, Istanbul und Melbourne.

Entwicklung des Slack Abos

2014 und 2015 erhielt das Unternehmen mehrere hundert Millionen US-Dollar Investitionen. Microsoft wollte 2016 das Unternehmen zunächst übernehmen, entwickelte dann aber die Plattform Microsoft Teams, die ähnliche Funktionen bietet. Eine strategische Zusammenarbeit besteht seit Dezember 2016 mit Google Cloud. Slack und Google entwickelten gemeinsam Funktionalitäten, mit denen beispielsweise ein Google-Drive-Bot Kommentare und Anfragen für den Zugang zu Drive-Dokumenten auf Slack postet.
Im Juli 2019 ging das Unternehmen an die Börse. Der Firmenwert liegt nach der Finanzierungsrunde im August 2018 bei über sieben Milliarden US-Dollar. Mit der Ankündigung der Einführung von Slack bei IBM und Uber stieg der Aktienkurs im Februar 2020 um 4%.

Slack Abo Preise in der Übersicht

Die Kosten für den Kommunikationsdienst fallen pro Nutzer an. Aktuell werden vier verschiedene Pakete angeboten:
Gratis-Slack Abo: Die Einschränkung bei der Gratis Version ist die Beschränkung der Suche auf die letzten 10.000 Nachrichten. Es können bis zu zehn externe Dienste angebunden werden und der Speicherplatz für Dateien beläuft sich auf 5G. In Teams mit vielen Nutzern, die viel schreiben, wird sich die eingeschränkte Suche schnell bemerkbar machen.
Das „Standard“-Slack Abo: hier liegen die Abo-Kosten bei 6,25 Euro pro Monat und Nutzer bei jährlicher Zahlweise. Die Suche in den Nachrichten ist unbegrenzt, genauso wie die Zahl der externen Dienste, die man anbinden kann. Jeder Nutzer hat 10 GB Speicherplatz. Zusätzlich erhält man Statistiken und kann Gastzugänge vergeben.
Das “Plus”-Slack Abo: bei diesem Abo fallen 11,75 Euro pro Monat und Nutzer an (bei jährlicher Zahlweise). Hier erhält der Nutzer erweiterte Admin-Rechte und alle Nachrichten können exportiert werden.
Das “Enterprise”- Slack Abo ist das neueste Angebot von Slack. Hier bekommt der Nutzer die Möglichkeit, mehrere separate Slack-Instanzen („Workspaces“) einzurichten. Diese Option ist vor allem für große Unternehmen sinnvoll um Chaträume für eigene Abteilungen einzurichten. Jeder Nutzer erhält 1TB Speicherplatz. Der Preis ist nur individuell auf Anfrage erhältlich.

Slack Abo: Funktionen, die die Kommunikation vereinfachen

Was das Slack Abo gegenüber anderen Chatting Apps so beliebt macht, sind die zahlreichen Integrationen und die durchdachte und ständig verbesserte Benutzerfreundlichkeit. In einem Team lassen sich beliebig viele „Channels“ einrichten. Wer in welchem Channel teilnehmen darf, kann festgelegt werden. So können klare Aufteilungen nach Projekten und Abteilungen getroffen werden. Darüber hinaus kann in direkten Chats auch mit einzelnen Personen kommuniziert werden.
In allen Chats lassen sich Dateien hochladen und kommentieren. Ein besonders wichtiges Feature ist die Suche nach Dateien und Diskussionen, so dass Informationen schnell wiedergefunden werden können.
Ständig erweitert wird die Liste der Integrationen und Apps. Man kann etliche Dienste wie Dropbox, Trello oder auch Twitter mit Slack verknüpfen und wird so in den entsprechenden Channels über Neuigkeiten in den anderen Apps informiert. Dazu gibt es zahlreiche Erweiterungen und Apps, die die Nutzung und Kommunikation vereinfachen.
Möglich sind auch Video- und Audio-Anrufe bei denen man den Bildschirm mit anderen Teilnehmern teilen kann. Im  Slack Abo sind alle  wichtigen Funktionen für die Zusammenarbeit integriert und ersetzt so viele andere Tools, was den Erfolg der Kommunikationssoftware erklärt. Nutzer müssen nicht mehr viele verschiedene Tools nutzen, sondern finden alle Anwendungen in einem Anbieter integriert.

Slack als Gewinner der Krise

Im Rahmen der Covid-19-Pandemie hat die deutsche Bundesregierung den Hackathon #WirVsVirus ins Leben gerufen. Dabei ist die Kommunikation hauptsächlich über Slack gelaufen, weshalb sich 35.000 Teilnehmer für den Kommunikationsdienst angemeldet haben.
Zusätzlich stiegen, durch die Kontakt- und Ausgangsverbote und vor allem durch den enormen Anstieg an Menschen, die Home Office machen, die Benutzerrekorde für Slack. Immer mehr Menschen und Unternehmen schließen ein Slack Abo ab, um mit Kollegen in Kontakt zu bleiben und den Arbeitsalltag problemlos nachhause verlagern zu können. Dabei wurden fast täglich neue Benutzerrekorde gebrochen – am 25. März 2020 konnte Slack 12,5 Millionen aktive Nutzer verzeichnen.

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